Christine Rigler-Grond, Felix Keller (Hrsg.)
Die Sichtbarkeit des Lesens. Variationen eines Dispositivs
StudienVerlag / Skarabäus. Innsbruck 2011
244 Seiten, EUR 29,90 | CHF 41,90
ISBN: 978-3-7065-5009-3
Reihe: Lesen am Netz, Band 6

Bilder von Lesenden sind Bilder unserer Kultur schlechthin. Die Zukunft des Lesens ist jedoch in Frage gestellt, denn neue Medien, neue Möglichkeiten des Kommunizierens tangieren die zugleich ruhige, aber auch rätselhafte Ordnung des Lesens. Doch welche Bilder stehen überhaupt zur Disposition? Wie verändern sie sich? Die wissenschaftlichen, essayistischen und literarischen Beiträge dieses Bandes befragen künstlerische, grafische und filmische Lese-Bilder im Hinblick auf die kulturellen Vorstellungen und Fantasien, die sie vermitteln.



Günther Friesinger/Karin Harrasser (Hrsg.)
Public Fictions. Wie man Roboter und Menschen erfindet
StudienVerlag / Skarabäus. Innsbruck 2009
132 Seiten, EUR 19.90 | SFR 34.50
ISBN: 978-3-7065-4714-7
Reihe: Lesen am Netz, Band 4

Der Begriff „Public Fiction“ bezeichnet allseits gegenwärtige Fiktionen, die Gesellschaft und Technik gemeinsam hervorbringen. Entlang solcher Fiktionen werden technische Artefakte und soziale Konventionen gebaut, die ihrerseits wiederum unsere Idee dessen, was Gesellschaft, was eine Maschine, was ein Mensch ist, prägen. In Public Fictions und durch sie wird festgelegt, was überhaupt gedacht und getan werden kann. Sie strukturieren, wofür sich TechnikerInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen interessieren, und formen ganz wesentlich mediale Berichterstattung über Wissenschaft. Eine der mächtigsten Public Fictions in diesem Zusammenhang ist wohl, dass sich Lebensqualität und Wohlbefinden als Folge technischer Entwicklungen zunehmend erhöhen, aber auch die Erzählung vom technikbedingten Verlust sozialer Fertigkeiten.
Die AutorInnen dieses Buches verfolgen die wechselseitige Inspiration von Technologien und Fiktionen mit einem speziellen Blick auf die Geschichte der „sozialen Robotik“.



Ruth Anderwald + Leonhard Grond
Notizen zu einer Küste
Mit einer Anthologie hebräischer Lyrik, hg. von Giora Rosen und Nili Shahaf, übers. von Anne Birkenhauer. Mit e. Essay von Klaus Zeyringer

StudienVerlag / Skarabäus. Innsbruck 2007
152 Seiten, vierfarbig, EUR 24.90 | SFR 43.70
ISBN: 978-3-7082-3232-4
Reihe: Lesen am Netz, Band 3

Das Künstlerbuch "Notizen zu einer Küste" ist nicht nur Fotoband, sondern beinhaltet zugleich die erste Anthologie hebräischer Lyrik in deutscher Sprache.
Ruth Anderwald + Leonhard Grond haben mit einer Unterwasserkamera aus den Wellen heraus die bebaute Mittelmeerküste Israels fotografiert. Ihre Bilderserie bewegt sich entlang der einzig nicht umkämpften Grenze des israelischen Kernlandes, das 1948 für eine Zwei-Staaten-Lösung festgelegt wurde.
Begleitet wird die Fotoserie durch eine erste Auswahl hebräischer Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts, die Giora Rosen und Nili Shahaf zusammengestellt haben. Die Anthologie versammelt die wichtigsten hebräischen DichterInnen von 1948 bis 2008. Ruth Anderwald + Leonhard Grond weisen mit diesem bemerkenswerten Künstlerbuch auf die Diskrepanz zwischen den Vorstellungen von dem Land und der Realität im Land hin und stellen Stimmen in den Mittelpunkt, die im üblichen Nahost-Diskurs nicht zu Wort kommen.



Melitta Becker (Hg.)
Archiv am Netz
StudienVerlag / Skarabäus. Innsbruck 2009
230 Seiten, EUR 24.90 | SFR 42.90
ISBN: 978-3-7065-4217-3
Reihe: Lesen am Netz, Band 2

Im Mittelpunkt des Buches stehen Fragen der Wissensökonomie in der Informationsgesellschaft, die unter dem Begriff des Archivs diskutiert werden.
Archivierung von Wissen erfolgt nicht mehr in Form des klassischen statischen Aufbewahrens von Informationen, sondern gestaltet sich durch die neuen Möglichkeiten des Internets dynamisch und vernetzt. Der virtuelle Zugriff verlangt vom Benutzer andere Formen der Orientierung. Vor allem Geschwindigkeit und Masse verändern den Zugang zu Informationen und dynamisieren ihrerseits wiederum den Umgang mit Wissen. Der virtuelle Raum fordert den Benutzer laufend zu neuen Entscheidungen heraus und aktiviert in dieser Weise die permanente Auseinandersetzung mit der Fragestellung.
Welche Konsequenzen, welche Möglichkeiten, welche Gefahren, aber auch welche Utopien sich mit der vernetzten Technologie sowohl für den einzelnen als auch für gesamtgesellschaftliche Prozesse ergeben, mit diesen Fragen setzt sich dieser Sammelband auseinander.

Mit Beiträgen zu den Schwerpunkten Wissensökonomie, Virtuelle Bibliothek, Digitale Gedächtniskunst, Kunst am Netz und Verselbständigung des Wissens von: Gesine Boesken, Matthias Bruhn, René Del Fabbro, Wolfgang Ernst, Johannes Gfeller, Martin Gierl, Rüdiger Görner, Walter Grond/Andreas Kohli/Beat Mazenauer, Peter Haber, Karin Harrasser, Michael Kaiser, Michel Kauffmann, Felix Keller, Endre Kiss, László Kovács, Beat Mazenauer und Jürgen Ritte.



Hrsg. von Walter Grond und Beat Mazenauer
Das Wahre, Falsche, Schöne.
Reality Show. Essays.

Studienverlag / Haymon Verlag, Innsbruck 2005
200 Seiten, EUR 19 | SFR 33.60
ISBN: 978-3-7065-4104-6
Reihe: Lesen am Netz, Band 1


Aus Anlass der Ausstellung "Reality Show" erscheint eine Publikation, die in dieser Ausstellung aufgeworfenen Fragen in essayistischer Form zu beleuchten und thematisch auszuweiten versucht. Damit verknüpft ist auch eine Website auf der die Texte des Buches illustriert und untereinander verknüpft abrufbar sind, so dass sie derart Anlass geben zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema. Zusätzlich werden diese Buchtexte nach und nach mit weiteren Textsamples angereichert und mit Hyperlinks ins World Wide Web verbunden.
Auf diese Weise soll um den Kern der Buchtexte herum ein dynamischer Hypertext entstehen, der anzeigt, dass Wissen heute nach allen Seiten hin vernetzt ist und in lose Enden mündet, an welche andere Netzwerke sich mit ihren Beiträgen anschließen können.